Zwei saarländische Schülerinnen sind Deutschlands beste Brückenbauerinnen

07.06.2018

Mit ihrer Brücke „Swing“ setzten sich Teresa Betz von der Waldorfschule Altenkessel und Mira Schwaiger vom Ludwigsgymnasium in Saarbrücken gegen 3.230 „Jungingenieurinnen und -ingenieure“ in der Alterskategorie II (ab Klasse 9) durch. Sie wurden heute, am 08. Juni 2018, im Berliner Technikmuseum als bestes Team beim bundesweiten Schülerwettbewerb Junior.ING der Ingenieurkammern ausgezeichnet.

Die Geschäftsführerin der Ingenieurkammer des Saarlandes, Anke Fellinger-Hoffmann, überreichte Mira Schwaiger und Teresa Betz zusammen mit dem Vizepräsidenten der Bundesingenieurkammer, Dipl.-Ing. Ingolf Kluge, die Urkunden und Preise (v.l.n.r.)
© Christian Vagt

Schon im März beim Landesentscheid in Saarbrücken hatten die beiden, die gemeinsam zum vierten Mal an dem Schülerwettbewerb teilnahmen, mit ihrem ebenso originellen wie technisch gelungenen Brückenmodell überzeugen können. Die Bundesjury lobte, dass der Faltwerksbogen der Brücke trotz minimalem Materialaufwand genügend Steifigkeit und ausreichend Stabilität besitzt.

Auch in der Alterskategorie I (bis Klasse 8) konnten zwei junge Saarländerinnen die Jury überzeugen: Hannah Kemmer und Lotta Schwaiger aus der 4. Klasse der Grundschule Bübingen-Güdingen belegten mit ihrem Modell „la passerelle“ als jüngste Teilnehmerinnen beim Bundesentscheid einen hervorragenden 5. Platz.

„Mit diesem tollen Ergebnis auf Bundesebene stellen die saarländischen Schülerinnen einmal mehr sehr eindrucksvoll ihr Talent und technisches Verständnis unter Beweis“, freute sich der Präsident der Ingenieurkammer des Saarlandes, Dr.-Ing. Frank Rogmann. „Besonders hervorzuheben ist auch der überdurchschnittlich hohe Anteil von Schülerinnen, die sich im Saarland an dem Wettbewerb beteiligen.

Genau darum ging es auch Dipl.-Ing. Ellen Petersson, Deutsche Bahn AG Projektmanagerin OPEX im Ressort Digitalisierung & Technik: "Mit dem Sonderpreis, den die Deutsche Bahn dieses Jahr zum fünften Mal verleiht, möchten wir die Technikbegeisterung junger Mädchen fördern und sie dazu ermutigen, diese Begeisterung in ihrem zukünftigen Berufsleben - zum Beispiel als Ingenieurin - auszuleben."

Unter dem Motto „Brücken verbinden“ waren Mädchen und Jungen deutschlandweit aufgerufen, eine Brücke aus Papier nach ingenieurtechnischen Kriterien zu bauen. Insgesamt beteiligten sich 6.630 Schülerinnen und Schüler aus zwölf Bundesländern und investierten rund 50.000 Arbeitsstunden in ihre 2.459 eingereichten Modelle.

Der Anteil der Schülerinnen stieg in diesem Jahr erneut an und lag bei 38 Prozent, im Saarland sogar bei 49 Prozent. Erstmals belegten zwei Mädchen-Teams die ersten Plätze in beiden Alterskategorien.

1. Platz in der Alterskategorie I (bis Klasse 8):
Tharmika Sivayogarajah, Sila Sali, Clara Könen, Tia Demski und Hermine Frerichs vom Willy-Brandt-Gymnasium, Oer-Erkenschwick (Nordrhein-Westfalen)
Brücke: „Around music“

1. Platz in der Alterskategorie II (ab Klasse 9):
Mira Schwaiger vom Ludwigsgymnasium, Saarbrücken (Saarland) und
Teresa Betz von der Freien Waldorfschule, Altenkessel (Saarland)
Brücke: „Swing“

Sonderpreis der Deutschen Bahn für ein besonders gutes Mädchen-Team:
Tharmika Sivayogarajah, Sila Sali, Clara Könen, Tia Demski und Hermine Frerichs vom Willy-Brandt-Gymnasium, Oer-Erkenschwick (Nordrhein-Westfalen)
Brücke: „Around music“

Ausgewählt wurden die Preisträger von einer siebenköpfigen Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr.-Ing. Hans Georg Reinke. Die beiden ersten Plätze waren mit jeweils 500 € dotiert. Die nachfolgenden Plätze 2 bis 5 konnten sich über 400 €, 300 €, 200 € und 100 € freuen; Platz 6 erhielt je 50 €. Der Sonderpreis der Deutschen Bahn war mit 300 € dotiert.

 

 


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