Mobiler Schutzgebiete-Assistent bietet Hilfe bei der Bauplanung

21. Aug 2020

Neue App „NaSaarWas“ vorgestellt

Liegt der Standort für ein Bauvorhaben in einem Schutzgebiet, sind in der Regel bestimmte Anforderungen, gegebenenfalls auch Einschränkungen zu beachten. Damit Bauherren, Architekten oder Handwerker sich bei ihrer Planung schnell und sicher informieren können, bietet das Umweltministerium eine neue App an. „NaSaarWas“ ist die Abkürzung für Na wie Naturschutz, Saar steht stellvertretend für die Oberflächengewässer des Saarlandes, und Was steht für Grundwasser.

Mit einem Klick erfährt der Nutzer, ob sich sein Wunschstandort in einem Naturschutz- oder etwa einem Überschwemmungsgebiet befindet. Die App greift dabei auf die offiziellen Daten des Geoportals des Landesamtes für Vermessung, Geoinformation und Landentwicklung (LVGL) zu, erfordert keine Registrierung und ist kostenlos.

„Ziel der App ist es, ein anwenderfreundliches Angebot für Bürger, Planer und Interessierte bereitzustellen. Ob hochwasserrelevante Schutzgebiete, Wasserschutzgebiete oder naturschutzfachlich relevante Schutzgebiete mit „NaSaarWas“ wird das Handy zum Schutzgebiets-Assistent und zeigt in Sekundenschnelle an, wo Schutzgebiete im Saarland liegen und ob an einem bestimmten Standort zum Beispiel mit einem Risiko durch Flusshochwasser zu rechnen ist“, erklärt Minister Jost.

Über eine Ortseingabe oder einfacher über GPS (wenn Zugriff zugelassen) wird angezeigt, welche Schutzgebiete betroffen sind oder in der Nähe liegen. Einen Klick weiter zeigt eine interaktive Kartenansicht, wo genau in dem Schutzgebiet sich der Nutzer befindet.

Der Download von „NaSaarWas“ ist im Google-Play-Store verfügbar. Demnächst auch im Apple App Store.

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